Schlagwort: Unilever

  • #21 Norwegen will Brasiliens Regenwald schützen

    Norwegen möchte, gemeinsam mit Firmen wie Unilever und Nestlé, bis 2020 400 Millionen US-Dollar sammeln, um die Zerstörung des Regenwaldes in Brasilien zu bekämpfen. Am World Economic Forum (WEF) in Davos stellte Erna Solberg, die norwegische Premierministerin, ihre Initiative vor und erklärte: „“The future of the planet depends on our common ability to both protect and restore forests at unprecedented scale“

    100 Millionen US-Dollar wurden dabei von der norwegischen Regierung bereits zugesagt, der private Sektor soll bis 2020 den Umfang des Fonds auf 400 Mio. US-Dollar erhöhen. Unter anderem sollen damit Kleinbauern unterstützt werden. Mit dem Fonds sollen so fünf Millionen Hektar Regenwald von der Abholzung gerettet werden. Der Fonds ist Teil der Tropical Forest Alliance 2020, einer internationalen Zusammenarbeit privater und öffentlicher Akteure.

    Mit diesem Fonds sollen Länder unterstützt werden, damit sie ihre Verpflichtungen des Pariser Klimaabkommens erfüllen können. Everton Lucero, der brasilianische Junior-Minister für Klimawandel freut sich über die Unterstützung: „We applaud the fund as we are a strong believer in governments and companies working together to protect the environment while feeding the world“.


    Weiterführende Links und Quellen:

    Bildquelle: CC0 Public Domain, Republica, Pixabay

  • #18 Vierzig globale Konzerne wollen weniger Plastikmüll erzeugen

    Die schlechte Nachricht zuerst: Sollte sich nichts ändern, wird es 2050 mehr Plastik als Fische in den Weltmeeren geben. Eine erschreckende Vorstellung. Die gute Nachricht ist aber, dass sich nun 40 global agierende Konzerne wie z.B. Procter and Gable, Unilever, Coca-Cola oder Danone zu einem selbst auferlegten Wandel entschlossen haben. Im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums in Davos schlossen sich die Unternehmen einer Initiative der Seglerin Ellen MacArthur (übrigens eine Rekord-Weltumseglerin) an.

    Sie hat es sich mit ihrer Foundation zur Aufgabe gemacht, die weitreichende Verschmutzung der Weltmeere zum Thema zu machen und Veränderungen bzw. Lösungen zu forcieren. Das Umdenken bei den globalen Unternehmen ist damit ihr bislang größter Erfolg. So schreibt die FAZ:

    Der Nahrungs- und Putzmittelkonzern Unilever verpflichtete sich beispielsweise, bis zum Jahr 2025 nur noch voll wiederverwertbare, recyclingfähige oder kompostierbare Plastikverpackungen einzusetzen. (FAZ.net)

    Ein kompletter Verzicht auf Plastik ist also nicht vorgesehen – jedoch zielt das Ansinnen der Unternehmen darauf ab, den Einsatz von Plastik einerseits einzuschränken und andererseits auch viel mehr zu recyclen. Die Initiative in Davos erklärt: 20 % der weltweiten Plastikproduktion könnten so gewinnbringend wiederverwertet und ganze 50 % recycled werden.


    Weiterführende Links und Quellen:

    Bildquelle: CC0 Public Domain, geraldsimon00, Pixabay