Schlagwort: IUCN

  • #264 Zahl der Meeresschildkröten steigt wieder an

    Ein Forschungsteam der Universität Thessaloniki in Griechenland hat Daten zur Meeresschildkrötenpopulation ausgewertet: daraus geht hervor, dass von 299 verschiedenen Populationen 95 einen eindeutigen Aufwärtstrend aufzeigen, in 35 Populationen gab es einen Rückgang, der Rest blieb gleich.

    Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachmagazin „Science Advances“. Ein Grund für die Erholung einer Großzahl der Populationen ist der effektive Schutz der Eier und der Weibchen bei der Eiablage. Außerdem gibt es einen Rückgang der Todesfälle durch Beifang. Seit den 1950er Jahren gibt es verstärkte Artenschutzmaßnahmen für Meeresschildkröten.

    Doch es ist zu früh für eine Entwarnung: Noch stehen sechs der sieben Meeresschildkröten-Arten auf der Roten Liste der IUCN („International Union for Conservation of Nature and Natural Ressources; deutsch: Internationale Union zur Bewahrung der Natur und natürlich Ressourcen) als „gefährdet“, „stark gefährdet“ oder „vom Aussterben bedroht“. Für die siebte Art gibt es nicht genügend Daten zur Einstufung.

    Doch die ForscherInnen erklären, dass sich die Anstrengungen auszahlen:

    So könnten die Schildkröten auch als Modell für andere gefährdete Arten dienen: Es ist noch nicht zu spät – sofern sich die Staatengemeinschaft entschließt, an einem Strang zu ziehen. (Biologe Graeme Hays, orf.at)


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  • #260 Schneeleopard nicht mehr „stark gefährdet“

    Von 1972 weg waren Schneeleoparden von der IUCN („International Union for Conservation of Nature and Natural Ressources; deutsch: Internationale Union zur Bewahrung der Natur und natürlich Ressourcen) als „stark gefährdet“ eingestuft. Nun hat sich die Lage offenbar verbessert: Statt „stark gefährdet“ ist die Tierart nun „gefährdet“.

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    Von der Mitte („stark gefährdet“, Englisch: „endangered“) hat sich der Schneeleopard in Richtung Grün bewegt – mit „gefährdet“ (Englisch: „vulnerable“) ist die Tierart aber immer noch im orangen Bereich.

    Die Veränderung auf der Liste wird natürlich nicht rasch vergeben: Drei Jahre lange gab es eine Bestandsaufnahme durch fünf internationale ExpertInnen. Für die Einstufung „stark gefährdet“ müsste es weniger als 2.500 ausgewachsene Schneeleoparden geben – und es müsste zudem einen großen Rückgang (20 % über zwei Generationen) geben. Die Gefahr ist natürlich noch nicht gedämmt.

    Der „Snow Leopard Trust“ möchte die Statusänderung der IUCN anfechten – man hat Angst, dass nun weniger für den Schutz der Tierart getan wird. Die Gefahr für die Tiere sind heutzutage nicht mehr die Wilderer, sondern der Rückgang der Lebensräume durch Klimawandel, Bergbau, Landwirtschaft und Infrastrukturpojekte.

    Beim „International Snow Leopard and Ecosystem Forum“, einem Gipfeltreffen der zwölf asiatischen Länder, über die sich der Lebensraum der Schneeleoparden erstreckt, sprach man von rund 5.000 Exemplaren in freier Wildbahn.


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  • #98 Stark gefährdete Tigerart pflanzt sich in Thailands Dschungel fort

    Der Indochinesiche Tiger steht auf der Roten Liste gefährdeter Tierarten des IUCN (International Union for Conservation of Nature) – mit dem Status EN (endangered, also: stark gefährdet). WWF ging 2009 davon aus, dass es nur mehr 350 wilde Indochinesische Tiger gibt. In China, Laos und Kambodscha gilt diese Unterart bereits als ausgestorben, 20 zählt man in Vietnam, 85 in Myanmar und zwischen 189 bis 252 Tiere in Thailand. The Guardian schreibt von nur mehr 221 Exemplaren in Thailand und Myanmar

    Durch den Einsatz Thailands, die Tigerart zu schützen und wieder anzusiedeln. Panthera, eine Organisation, die sich ausschließlich für den Schutz der 38 Wildkatzen-Arten verschrieben hat, arbeitet gemeinsam mit Thailands „Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation „(DNP) und der „Freeland Foundation“ daran, die Tiger zu beobachten und zu schützen – dazu haben sie im Juni 2016 Kameras installiert, bei denen sie vorbeiziehende Tiger vermuten. Neueste Bilder zeigen nun eine Tiger-Population mit Tigerjungen.

    A breeding population here means that the future of this subspecies is less precarious and could potentially even expand—tigers here could disperse and repopulate Cambodia and Laos, where no breeding populations persist. (panthera.org)

    Natürlich sind die Indochinesischen Tiger immer noch vom Aussterben bedroht. Die aktuellen Beobachtungen lassen jedoch Hoffnung entstehen, dass sie sich, bei weiterem Schutz, wieder etwas verbreiten.


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  • #24 Nepalesische Initiative zum Schutz des Schneeleoparden

    Man macht sich Sorgen um den Schneeleoparden. Zurecht: Die IUCN (Internationale Union zur Bewahrung der Natur und natürlicher Ressourcen) sieht die Art als stark gefährdet an. Schätzungen gehen von 4.000 bis 6.600 wild lebenden Individuen aus, wobei Wilderei und die Bejagung seiner natürlichen Beutetiere durch die Menschen dem Bestand des Schneeleoparden am meisten zusetzt.

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    Das Verbreitungsgebiet des Schneeleoparden

    Nun haben sich MinisterInnen jener Länder getroffen, in denen der Schneeleopard verbreitet ist, um gemeinsam an der Zukunft der Art zu arbeiten. Von 19. bis 20. Jänner traf man sich dabei zum „2nd Steering Committee Meeting of the Global Snow Leopard and Ecosystem Protection Program“ (oder kurz: GSLEP) in Kathmandu, Nepal.

    Herausgekommen ist dabei der „Snow Leopard Conservation Action Plan 2017-2012. Ziel ist es für Nepal dabei, dass zumindest 100 Schneeleoparden im Fortpflanzungsalter jene drei Landschaften bevölkern, die sie es Lebensraum ansehen.

    Es ist ein ambitionierter Plan:

    The action plan will address the urgent need to continue research and monitoring using cutting-edge technology; improve habitat and corridors; mitigate conflict through community engagement; reduce wildlife crimes; and, strengthen trans-boundary coordination and cooperation. This all-encompassing new plan is estimated to cost $3.15 million. (wwf.panda.org)

    Bleibt nur zu hoffen, dass ihnen dieses Unterfangen gelingt und durch den Klimawandel nicht weiterer Lebensraum für den Schneeleoparden verschwindet. (Auch daran arbeiten die NepalesInnen gerade.)

    Der nepalesische Premierminister Dahal erklärt aber auch, dass die Arterhaltung des Schneeleoparden eine globale Angelegenheit sei:

    “The responsibility of protecting snow leopards does not rest solely with these 12 countries and a handful of organisations,” he said. (thehimalayantimes.com)


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    Von Die Autorenschaft wurde nicht in einer maschinell lesbaren Form angegeben. Es wird Laurascudder als Autor angenommen (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben). – Die Autorenschaft wurde nicht in einer maschinell lesbaren Form angegeben. Es wird angenommen, dass es sich um ein eigenes Werk handelt (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben)., CC BY-SA 3.0, Link