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  • #55 Erfolg gegen HIV bei frühen Impfstoffversuchen

    Heutzutage kann man mit einer HIV-Infektion durch die tägliche Einnahme von antiretroviralen Medikamenten. Aber natürlich forscht man weltweit an einer Möglichkeit, den Virus mittels Impfung bekämpfen zu können. Wird der HI-Virus nicht behandelt, bricht fast immer die Krankheit AIDS aus.

    Ein Forschungsteam des IrsiCaixa Aids Research Institue in Barcelone hat für eine Studie zwei innovative HIV-Impfstoff, welche an der University of Oxford entwickelt wurden, und ein Krebs-Medikament Romidepsin miteinander kombiniert. Die Studie dauerte drei Jahre lang – dabei wurden 24 TeilnehmerInnen, welche vor kurzem erfahren hatten, dass sie das HI-Virus in sich trugen, zuerst einmal lange Zeit beobachtet, damit die ForscherInnen herausfanden, wie das Immunsystem auf die täglichen antiretroviralen Medikamente reagiert. Erst relativ spät bekamen dann 15 von ihnen schließlich die innovative Medikamentenkombi.

    Bei fünf der TeilnehmerInnen war das Virus nach Erhalt der Behandlung vorübergehend mehr als ein Monat (und darüber hinaus) nicht mehr nachweisbar, durch das Immunsystem wurde dabei seine Verbreitung gestoppt. Einer von ihnen ist sogar seit sieben Monaten medikamentenfrei. Beim Rest wurden nach den ersten vier Wochen jedoch schon wieder das Virus festgestellt.

    Das ist definitiv ein großer Fortschritt in der Forschung nach einem Impfstoff gegen HIV. So sieht das auch Mitchell Warren von der „Aids Vaccine Advocacy Coalition“:

    Mitchell Warren, executive director of the Aids Vaccine Advocacy Coalition (Avac), said the study had been carried out on a small scale but its findings were “interesting and important”.

    “Long-term systems that don’t require daily pill taking could really help accelerate getting 37 million people with HIV undetectable and not infectious – that would be a great opportunity to turn the tide on the epidemic,” he told The Independent.

    Warum diese Medikamentenmix so besonders ist? Die beiden Impfstoffe stimulieren dabei die Produktion von weißen Blutkörperchen im Körper. Diese weißen Blutkörperchen sind fähig, Zellen zu erkennen und zu zerstören, die durch das Virus infiziert worden sind. Das Krebsmedikament Romidepsin dient dazu, dass der HI-Virus aus Geweben, in denen er sich niedergelassen hat, herausgespült wird.


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  • #54 Erste arabisch-deutsche Flüchtlingszeitung

    Vor einem Jahr startete der junge, syrisch-palästinensische Schriftsteller Ramy al-Asheq (27) die Zeitung „Abwab“. Er war im Jahr 2014 nach Deutschland gekommen (mittels eines Autorenstipendiums der Heinrich-Böll-Stiftung) und startete im Dezember 2015 mit der ersten Ausgabe. „Abwab“ heißt übrigens übersetzt „Türen“.

    „Abwab“ wird in Köln produziert, in der bayrischen Stadt Hof gedruckt und mit einer Auflage von 45.000 Exemplaren bundesweit kostenlos verteilt. Die Zeitung erscheint monatlich. Der Großteil der Texte sind in arabischer Sprache verfasst, manche jedoch auch ins Deutsche übersetzt. Finanziert wird die Zeitung durch Werbung und den Investor nhd Consulting – die mit dem Verkauf der Anzeigen ganz bewusst den Markt der Geflüchteten bedienen kann. Herausgeber ist die „New European Media Ltd.“ aus London.

    Innerhalb eines Jahres konnte man die Auflage fast verdoppeln, aktuell schreiben 50 AutorInnen für die Zeitung, auf Facebook hat man gerade die 100.000 Likes-Hürde geschafft – doch al-Asheq erklärt, warum sich die Zeitung nun weiterentwickeln muss:

    Die Idee des Herausgebers New European Media Ltd. war eine Art Informationszentrale – sprich: offene Türen – für Neuankömmlinge zu schaffen. Die Fragen beantwortet wie: Was sagt die Verfassung? Was macht die grüne Bewegung? Wer haut im Karneval auf den Putz? Doch wir haben uns weiterentwickelt, mehr Perspektiven und Erfahrungen gesammelt. Jetzt wird es Zeit, dass wir uns zu einer Plattform entwickeln, die Probleme wie Diskriminierung, Rassismus sowie positive und negative Stereotypen bespricht und eigene Ideen und Lösungsansätze aufzeigt. (perspective-daily.de)

    Das Interview auf perspective-daily.de ist durch und durch lesenswert – mit diesem Link kann man es kostenlos lesen, hier kann (für nur 60 Euro im Jahr) Mitglied werden.


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  • #53 Ein Erdnuss-Startup in Gambia

    Momarr Mass Taal wurde 2016 vom Forbes Magazin zu einem von Afrikas 30 unter 30 vielversprechendsten UnternehmerInnen erkoren – definitiv nicht zu unrecht: Er ist der Gründer von „Tropingo Foods“. Dieses Unternehmen ist eine auf Erdnuss (und Mangos) fokussierte Exportfirma in Gambia. Aber warum eigentlich Erdnuss? Was viele Menschen nicht wissen: Jedes zweite in Gambia landwirtschaftlich genutzte Feld ist ein Erdnussfeld – und die Pflanze bringt mit ihren Nebenprodukten 78 Prozent der Exporterlöse des Landes ein.

    Mit seinem Unternehmen gibt er lokalen Bauern die Möglichkeit, einen direkteren Zugang zum internationalen Exportmarkt zu bekommen. Der Unterschied zu bisherigen gambischen Erdnussunternehmen: Bislang wurden die unbehandelten Erdnüsse ins Ausland geliefert, wo diese weiterverarbeitet und erst dann in die Märkte exportiert wurden – Tropingo Foods ist hingegen ein Erdnuss-Verarbeitungsunterhemen.

    Die Produkte von Tropingo Foods werden heute bereits nach Asien und Europa exportiert, die Nachfrage steigt stetig an. Aktuell beschäftigt er 140 Angestellte, der Großteil davon (120) sind Frauen. 2015 erwirtschaftete das Unternehmen einen Gewinn von 1,6 Millionen Dollar (rund 1,58 Mio. Euro).

    „Wir sind ein in Gambia produzierendes nachhaltiges Unternehmen mit dem Anliegen, unsere Region zu stärken. Wir sind bereits jetzt der größte Erdnuss Exporteur in Gambia […]“, so Momarr. (gemeinsam-fuer-afrika.de)

    Momarr Mass Taal erklärt in diesem Video (auf Englisch), wie sein Unternehmen entstand, außerdem sieht man auch einen Teil der Arbeit:


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  • #52 London startet mit Steuer auf Luftverschmutzung

    Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan hat angekündigt, dass die Stadt ab Oktober ältere Fahrzeuge mit einer Steuer belegen werde.

    Die als „T-charge“ bezeichnete Gebühr ist dabei nicht billig: 10 Pfund (das sind 11,69 Euro) kostet es pro Tag für all jene, welche ein Benzin- oder Dieselfahrzeug besitzen, welches vor 2006 angemeldet wurde und nicht den europäischen Emissionsstandard „Euro 4“ aus dem Jahr 2005 entsprechen. Gemeinsam mit der Citymaut (11,5 Pfund bzw. 13,44 Euro) wird es für FahrerInnen älterer Fahrzeuge sehr teuer, täglich am Londoner Straßenverkehr teilzunehmen. Vor allem ältere Dieselfahrzeuge blasen zu viel Stickstoffdioxid aus dem Auspuff hinaus.

    Jährlich sterben 9.500 BewohnerInnen Londons frühzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung, so eine Studie aus dem Jahr 2015 von ForscherInnen des King’s College London. Das ist auch ein Grund für Khan, diese neue Steuer umzusetzen:

    „It’s staggering that we live in a city where the air is so toxic that many of our children are growing up with lung problems,“ said mayor Khan in a statement. „If we don’t make drastic changes now we won’t be protecting the health of our families in the future,“ he added. (news.trust.org)

    Diese Maßnahme ist Teil eines 875 Million Pfund (1,02 Milliarden Euro) Bemühens durch das Bürgermeisteramt, die Luftverschmutzung in London zu bekämpfen. 2019 ist zudem die Einführung einer „Ultra Low Emission Zone“ (ULEZ) geplant.


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  • #51 Kölner Laden für unperfekte Lebensmittel

    Nicole Klaski ist 33 Jahre alt, hat ein abgeschlossenes Jurastudium und ist Gründerin  von „The Good Food„, einem „Supermarkt-Startup“. Dieses Startup hat zum Ziel, etwas gegen die Lebensmittelverschwendung zu tun.

    In „normalen“ Supermärkten ist es oftmals so, dass Obst oder Gemüse, das von der Norm abweicht, gar nicht erst in die Regale kommt. Bei „The Good Food“ haben gerade die unperfekten Früchte und Gemüsesorten einen Platz in den Second-Hand- oder selbstgebauten Regalen. Auch abgelaufene, aber noch verzehrbare Lebensmittel werden dort angeboten, sowie Backwaren vom Vortag.

    Den Preis legen die KäuferInnen selbst fest. Die Philosophie lautet „Zahl, was es dir wert ist“. Um Gewinn geht es in diesem Laden nicht – Nicole und ihr Team arbeitet ehrenamtlich. Mit den Einnahmen gelingt es aber, die Miet- und Logistikkosten zu decken.

    Viel Gemüse wird von Bauern gar nicht erst geerntet, da es nicht schön genug für die Regale ist. Deshalb geht sie mit einigen Helfern zu Bauern und macht nachträgliche Ernten. Der erste Schritte von „The Good Food“ war ein kleiner Marktstand im Herbst 2015, danach folgten zwei Pop-Up-Stores. Im Februar eröffnete nun in Köln-Ehrenfeld der erste richtige Laden.


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    Bildquelle: CC0 Public Domain, skeezePixabay

  • #50 Malawi hebt Mindestalter für Ehe auf 18 Jahre

    Laut der zivilgesellschaftlichen Organisation „Girls Not Brides“ (und Zahlen der UNICEF) waren im afrikanischen Staat Malawi bereits 46 % aller Mädchen an ihrem achtzehnten Geburtstag verheiratet. 9 % der Mädchen wurden sogar bereits im Alter von 15 Jahren verheiratet. Malawi ist deshalb auf Platz 11 der Länder mit der höchsten Zahl an Kinderehen.

    Am 14. Februar 2017 hat das malawische Parlament eine Gesetz verabschiedet: Nun müssen Personen mindestens 18 Jahre alt sein, um eine Ehe einzugehen. 131 von 133 Abgeordneten des Parlaments stimmten für diese Gesetzesnovelle.

    Vor 2015 kam es vor allem in ländlichen Gegenden vor, dass Kinder bereits im Alter von neun oder zehn Jahren zwangsverheiratet wurden. Damit versuchten die meist armen Familien ihren finanziellen Notstand aufzubessern oder gar Schulden zurückzuzahlen. Vor zwei Jahren wurde jedoch ein erstes Gesetz verabschiedet, welches bereits eine Anhebung auf 18 Jahre vorsah – mit der Ausnahme, dass 15-Jährige, mit dem Einverständnis der Eltern, trotzdem noch verheiratet werden dürfen. Zivilgesellschaftliche Initiativen und Proteste von jungen MalawierInnen haben aber nun dazu geführt, dass diese Extraklauseln beseitigt werden:

    Im September 2015 starteten die Jugendlichen eine Petition, die weltweit über 42.000 Unterschriften bekam. Auf der National Girls Conference überreichten die Campaigner die Unterschriften an die First Lady von Malawi und konnten so die Regierung dazu bewegen, ihr Recht auf Selbstbestimmung gesetzlich zu verankern. (plan.de)


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    Bildquelle: CC0 Public Domain, OpenClipart-Vectors, Pixabay

  • #49 Startschuss für österreichische Crowdfunding-Plattform fürs Gemeinwohl

    Die Genossenschaft „Bank für Gemeinwohl“ hat es sich zum großen Ziel gemacht, eine Bank zu gründen, welche ethisch, sozial und ökologisch ausgerichtete Unternehmen und Projekte fördert und finanziert. Im Oktober 2016 ist ein weiterer Schritt bis zur finalen Gründung dieser Bank angekündigt worden: Man wolle eine Crowdfunding-Plattform für „gemeinwohlorientierte“ Projekte starten. Dies ist im Jänner 2017 schließlich passiert, innerhalb eines Monats wurden auf der „BfG Crowdfunding Plattform“ nun bereits 20 Projekte eingereicht.

    Was ist Crowdfunding?

    Der Begriff Crowdfunding stammt aus dem englischen Sprachraum und setzt sich aus den Wörtern „crowd“, was so viel heißt wie „Gruppe“ und „funding“ zusammen, was im Deutschen „Finanzierung“ bedeutet. Diese Übersetzung verrät auch schon so einiges über die Idee, die hinter Crowdfunding steht, nämlich geht es hier um die Finanzierung durch eine Personengruppe. Als deutsches Synonym wird in diesem Zusammenhang auch die Bezeichnung „Schwarmfinanzierung“ verwendet. (gruenderszene.de)

    Auf ihrer Website erklärt das Team, aus welchen Bereichen die Projekt- und Geschäftsideen stammen müssen, damit sie Teil der Crowdfunding-Plattform werden können:

    • Ökologische Landwirtschaft und Ernährung
    • Erneuerbare Energien, Ressourceneffizienz und Mobilität
    • Sozialprojekte und soziales Engagement
    • Bildungs- und Kulturprojekte
    • Wohnprojekte und nachhaltiges Bauen
    • Sozial und ökologisch ausgerichtete Unternehmen

    Die Projekte sollen mit den Crowdfunding-Varianten „Geld für Gegenleistung“ (Reward based Crowdfunding) und „Geld für Zinsen“ (Lending based Crowdfunding) finanziert werden. Auch „Geld für eine gute Tat“ (Donation based Crowdfunding) soll im weiteren Verlauf möglich sein – nur die Form „Geld für Beteiligung“ (Equity based Crowdfunding“ wird es bei dieser Plattform nicht geben.

    Aktuell sucht das Team nach Projekten, Produkten und Startups, welche einen konkreten Finanzierungsbedarf haben. Diese werden dann, in einem mehrstufigen Prozess auf ihre „Gemeinwohl-Orientierung“ und Machbarkeit geprüft, bevor die Projekte ab April von der Crowd unterstützt werden können.

    Die eigentliche Bank soll übrigens frühestens 2020 starten, 2018 möchte man als nächsten Schritt nach der Crowdfunding-Plattform ein Online-Zahlungsinstitut errichten.


    Weiterführende Links und Quellen:

    Bildquelle: CC BY SA, Rocío Lara, „Crowdfunding“, Flickr

  • #48 Ontario: „Finanzielle Bildung“-Lernmodule als Pilotprojekt

    Den Umgang mit Geld zu erlernen ist bislang selten ein Teil des Lehrplans. Dabei ist „financial literacy“ – auf Deutsch am besten mit  „finanzielle Bildung“ übersetzt – ein essentielles Mittel, um Jugendliche davor zu bewahren, in der Schuldenfalle zu tappen. Die Zahlen für Österreich zeigen, dass ein Achtel der Menschen, die die Dienste der Schuldnerberatungen in Anspruch nehmen (müssen), unter 25 Jahre alt sind:

    Auch in Österreich ist eine beträchtliche Zahl von Jugendlichen und jungen Erwachsenen von Schuldenproblemen betroffen. Jede/r achte KlientIn der Schuldnerberatungen ist unter 25. Über ein Viertel (26,7 %) der KlientInnen sind unter 30 Jahre alt, die unter 40jährigen stellen insgesamt deutlich mehr als die Hälfte der bei Schuldnerberatungen ratsuchenden Personen (57,2 %). (schuldnerberatung.at)

    Das Toronto Youth Cabinet, die offizielle Vertretung der Jugendlichen im Stadtrat Torontos, hat deshalb genau einen solchen Unterricht (u.a. mit einer Petition) im Umgang mit Geld gefordert. Im November 2016 hat dann schließlich die Unterrichtsministerin der Provinz Ontario, Mitzie Hunter, angekündigt, dass man für Schüler der 10. Schulstufe (15-16 Jahre) solche Kurse/Module im ganzen Gebiet der Provinz anbieten werde.

    Diese Module sollen helfen, damit die SchülerInnen finanzielle Kompetenz erlangen, sowohl in der kurzfristigen Geldmanagement-Perspektive, als auch in der langfristigen Planung von z.B. Renten, Hypotheken, Investmentfonds, Investitionen und Eigentumsrechten.


    Weiterführende Links und Quellen:

    Bildquelle: CC0 Public Domain, martaposemuckel, Pixabay

  • #47 Ein Paradies für Bienen um ihr Überleben zu sichern

    Bienen machen nicht nur köstlichen Honig – sie sind große Leistungsträger unserer Gesellschaft.

    Der wirtschaftliche Wert der Bestäubungsleistung der Bienen für die Landwirtschaft wird für Europa auf 65 Milliarden Euro jährlich geschätzt, für Österreich auf 525 Millionen und weltweit auf 100-200 Milliarden Euro. Ein Drittel der weltweiten Nahrungsproduktion hängt direkt oder indirekt von der Arbeit der Bienen ab. (bienenschutzgarten.at)

    Doch obwohl wir eigentlich unglaublich dankbar sein müssten, machen wir den Bienen das Leben schwer: Krankheitserreger, der Einsatz von Pestiziden und der Klimawandel setzen der Bienenpopulation weltweit zu. Das Münchner Umweltinstitut kommt sogar auf 7 Gründe, die für das Bienensterben verantwortlich sind.

    Die zweitgrößte Stadt Iowas, Cedar Rapids, will jetzt mit gutem Beispiel vorangehen. Im Frühjahr 2017 werden 188 Acre (rund 76 Hektar) mit nativen Gräsern und Wildblumen bepflanzt – Ziel ist es, ein 1.000 Acre (rund 404 Hektar) großes Bienenparadies zu errichten. Das darf man sich aber nicht als ein riesiges Feld vorstellen – über das ganze Stadtgebiet verteilt werden kleinere Felder dafür genutzt.

    Daniel Gibbins, Leiter der Parks in Cedar Rapids, ist überzeugt, dass dies nicht nur den Bienen, sondern im weiteren Verlauf auch Vögeln, Amphibien, Repitlien und Säugetieren helfen wird: „Everything that’s native here relies on native vegetation.“ Aber auch für andere Insekten wie z.B. Schmetterlinge sollen der Mix aus Blumen und Gräsern ein lebenswerter Raum werden.

    Die „1,000 Acre Pollinator Initiative“ soll in den kommenden fünf Jahren auf die namensgebenden 1.000 Acre kommen – gemeinsam mit weiteren Städten des Linn Countys in Iowa.


    Weiterführende Links und Quellen:

    Bildquelle: CC0 Public Domain, Silberfuchs, Pixabay

  • #46 IKEA lieferte 2016 im Vereinigten Königreich keinen Müll zur Deponierung ab

    Das schwedische Möbelhaus hat 2016 einen ökologischen Erfolg vorzuweisen. Laut dem Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens im Vereinigten Königreich lieferte IKEA erstmals keinen Müll zur Deponierung ab. Stattdessen recycelt das Unternehmen einen Großteil des aufkommenden Mülls.

    Ein großer Teil des Abfalls bei IKEA ist naturgemäß Karton. Was viele nicht wissen: Die gebrauchte Pappe wird Teil der Bauteile des Möbel-Klassikers Billy, dem weltberühmten Bücherregal. Insgesamt wurden 90,6 Prozent des Abfalls recycelt und 9,4 Prozent für die Energieherstellung genutzt.

    Of the 33,944 tonnes of waste produced from our 19 stores (plus the Reading store from July) in FY16, 9.4% was sent for energy recovery, and 90.6% was recycled, up 1.3% since FY15. We produced 951 tonnes of food waste, a 12% increase from FY15, all of which was processed to make biogas for energy generation or fertiliser. We recognise there’s room for improvement and we’re rolling out a food waste management programme across all stores to help combat food waste.


    Weiterführende Links und Quellen:

    Bildquelle: CC0 Public Domain, mastrminda, Pixabay