
Das Projekt „Refill Berlin“ hat ein Ziel: Der Gebrauch von Einwegflaschen aus Plastik soll reduziert werden. Daher bieten bislang zehn Orte (Lokale, Shops usw.) an, dass leere Flaschen kostenlos und offiziell mit Leitungswasser nachfüllt werden.
Die Idee tauchte in Deutschland eigentlich erstmals in Hamburgauf und hat sich bislang in sieben deutsche Städte verbreitet. In Berlin beteiligen sich auch die Berliner Wasserbetriebe an dem Projekt: Dort können sich Unternehmen die blauen Aufkleber besorgen, die sie dann neben dem Eingang außen anbringen sollen.
„Wir wollen Trinkwasser aus der Leitung für alle Menschen zugänglich machen – auch unterwegs“, erklärt Lena Ganssmann von a tip: tap, einer Initiative, die sich für frei zugängliches Leitungswasser einsetzt. „So vermeiden wir den Müll der Plastikflaschen – und die beteiligten Geschäfte werben für sich als jemand, der Nachhaltigkeit unterstützt.“ (Pressemitteilung der Berliner Wasserbetriebe)
Der Verein „a tip: tap“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Leitungswasser wieder mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.
https://twitter.com/rbbabendschau/status/885514655145357316
Weiterführende Links und Quellen:
- «Refill Berlin»: Kostenlos Trinkwasser nachfüllen auf berlin.de
- Einmal auffüllen, bitte! auf enorm-magazin.de
- Jutes Wasser statt Plastik auf bwb.de
- Website von a tip: tap
Bildquelle: CC0 Public Domain, TanteTati, Pixabay

Zahlreiche Organisationen haben es sich zur Aufgabe gemacht, in Bereichen der Welt, in der Strom noch Mangelware ist, Licht zu erzeugen. Liter a Light zum Beispiel arbeitet dabei,
Das Prinzip ist dabei aber nicht neu: Schon Standuhren, die es seit dem 17. Jahrhundert gibt, wurden mit Gewichten angetrieben. Durch das langsame Hinabgleiten des Gewichts wird ein Kettenrad versorgt, welches sich dann sehr langsam mit hohem Drehmoment (kraft) dreht. Ein Polymergetriebe im Gehäuse verwandelt dies in eine Hochgeschwindigkeits-Niederdrehmomentausgabe, die einen Gleichstromgenerator bei Tausenden von Umdrehungen pro Minute antreibt. Das Gerät liefert so lange Licht, bis das Gewicht unten angekommen ist – also ungefähr eine halbe Stunde. Über Kontakte können übrigens auch andere Geräte wie z.B. Radios usw. betrieben werden.