Autor: Dominik

  • #267 Tetragon – Ein mobiles Braille-Display aus Österreich

    Ein Spin-Off-Start-Up der Technischen Universität Wien hat mit ihrem ersten Produkt „Tetragon“ etwas Großes vor: Auf der spärlichen (sich im Aufbau befindlichen) Website kündigt man nicht weniger als ein „Braille-Revolution“ an. Ihr mobiler Braille-Reader will die Blindenschrift in Zeiten von Smartphones und Tablets wieder beliebter machen.

    Die Schrift wurde 1825 von Louise Braille entwickelt. Jeder einzelne Buchstube wird dabei mit bis zu fünf Punkten (von 6 möglichen Punkten) dargestellt und mit den Fingern erfühlt und gelesen:

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    Das Braille-Alphabet – die dicken Punkte sind dabei spürbar.

    Es gibt schon seit Jahrzehnten technische Vorrichtungen, die z.B. das Arbeiten, Schreiben und Lesen am Computer ermöglichen. Doch ist der Einsatz meist nur am Schreibtisch und im Büro möglich – genau hier setzt Tetragon an: Das ringförmige Tool ist kompakt, passt in jede Westentasche und bietet in einem sich rotierenden Ring eine endlose Zeile an. Die Buchstaben werden dabei durch kleine, sich drehende Quader dargestellt, die sich nach jeder Berührung neu zusammensetzen. Das Gerät soll an Smartphones und Tablets angesteckt werden können.

     

    Das Patent ist bereits beantragt – doch in den kommenden Monaten sollen noch die perfekten Materialen und ergonomischen und haptischen Eigenschaften herausgefunden werden. Preislich soll dieses Gerät deutlich günstiger sein als die bisherige Technik. Zagler spricht davon, dass es sich im Budgetbereich eines neuen Smartphones befinden wird.

     

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    Ein Bild des Prototypen (Copyright: TETRAGON)

    Das Patent ist bereits beantragt – doch in den kommenden Monaten sollen noch die perfekten Materialen und ergonomischen und haptischen Eigenschaften herausgefunden werden. Preislich soll dieses Gerät deutlich günstiger sein als die bisherige Technik. Zagler spricht davon, dass es sich im Budgetbereich eines neuen Smartphones befinden wird.

    Der pensionierte TU-Professor Wolfgang Zagler hat das Gerät gemeinsam mit MIchael Treml und Dominik Busse, zwei seiner ehemaligen Studierenden, entwickelt. Das Projekt ist für den Social Impact Award 2017 nominiert – und noch bis zum 27. September kann dafür abgestimmt werden. Im folgenden Video (auf Deutsch, mit englischen Untertiteln), erzählt Zagler alles Notwendige über Tetragon.


    Weiterführende Links und Quellen:

    Bildquelle: TETRAGON

  • #266 Mehr Menschen im Vereinigten Königreich gelingt es, mit dem Rauchen aufzuhören

    Nach Untersuchungen am University College London gelang es im ersten Halbjahr 2017 mehr Menschen im Vereinigten Königreich, mit dem Rauchen aufzuhören, als viele Jahre zuvor. Rund 20 Prozent von denen, die sich vorgenommen haben, der Sucht zu entkommen, ist es in der ersten Hälfte dieses Jahres auch gelungen. 2010 lag die Erfolgsrate bei 13,5 %, 2017 bei 19.8 %. Der Durchschnitt der vergangenen zehn Jahren liegt bei 15,7 %.

    Gründe hierfür nennen die UCL-ForscherInnen auch:

    So steigen mehr Menschen auf E-Zigaretten um. Das ist bereits die beliebteste Methode um mit dem Rauchen aufzuhören. In einer offiziellen Untersuchung der Public Health England wurde 2015 festgestellt, dass E-Zigaretten 95 % weniger giftige Inhaltsstoffe als Zigaretten beinhalten – doch sie sind definitiv nicht unumstritten. Weil die Kosten hierfür gesunken sind, haben nun auch Menschen mit geringeren Einkommen dieselbe Chance, aufzuhören, wie jene mit höherem Einkommen.

    Außerdem sollen die gesetzlichen Bestimmungen (Rauchverbot an allen öffentlichen Orten, Verpackungsdesignauflagen) und einer damit einhergehenden Anti-Zigaretten-Kultur ebenfalls dazu geführt haben. Seit der Einführung des Rauchverbots sank die Zahl der Raucher um fast 2 Millionen – von 10,2 Millionen (2007) auf 8,3 Millionen (2016).


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  • #265 Neuer Antikörper greift 99 % der HIV-Stämme an

    WissenschaftlerInnen des US National Institutes of Health und des Pharmaunternehmens Sanofi haben einen Antikörper entwickelt, nicht nur 99 % der HIV-Stämme angreift, sondern bei Primaten auch dazu führt, dass eine Infektion verhindert wird. Klinische Studien am Menschen beginnen im kommenden Jahr (2018) – sie werden zeigen, welche Wirkung der Antikörper auf den Menschen wirkt – ob er eine Infektion verhindern bzw. behandeln kann.

    In einem/r einzelnen Patienten/-in befinden sich ganz viele verschiedene HIV-Mutationen. Vergleichbar ist das mit Grippestämme bei einer weltweiten Influenza-Saison. Für den Körper ist es dadurch schwieriger, gezielt gegen einzelne HIV-Stämme vorzugehen, wenn sie von unzähligen weiteren Stämmen abgelenkt werden. Dass der neue entwickelte Antikörper wirklich 99 % der verschiedenen Stämme erreicht und angreift, ist daher ein „aufregender Durchbruch“, wie die International Aids Society erklärt.

    Nach jahrelanger Infektion entwickelt eine kleine Anzahl an PatientInnen sogenannte „broadly neutralising antibodies“ (übersetzt: weitgehend neutralisierende Antikörper) – ForscherInnen haben versucht, diese Antikörper zu nutzen. Wie sie in der Studie im Science-Fachmagazin erklären, haben sie drei solcher Antikörper kombiniert, was die Wirkung noch stärker gemacht hat. Denn normale „natürliche“ Antikörper kommen auf maximal 90 % HIV-Stammabdeckung. Bei Experimenten an 24 Affen mit diesem Antikörper kam es zu 0 (in Worten: null) Infektionen (nachdem der Virus injiziert wurde)


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  • #264 Zahl der Meeresschildkröten steigt wieder an

    Ein Forschungsteam der Universität Thessaloniki in Griechenland hat Daten zur Meeresschildkrötenpopulation ausgewertet: daraus geht hervor, dass von 299 verschiedenen Populationen 95 einen eindeutigen Aufwärtstrend aufzeigen, in 35 Populationen gab es einen Rückgang, der Rest blieb gleich.

    Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachmagazin „Science Advances“. Ein Grund für die Erholung einer Großzahl der Populationen ist der effektive Schutz der Eier und der Weibchen bei der Eiablage. Außerdem gibt es einen Rückgang der Todesfälle durch Beifang. Seit den 1950er Jahren gibt es verstärkte Artenschutzmaßnahmen für Meeresschildkröten.

    Doch es ist zu früh für eine Entwarnung: Noch stehen sechs der sieben Meeresschildkröten-Arten auf der Roten Liste der IUCN („International Union for Conservation of Nature and Natural Ressources; deutsch: Internationale Union zur Bewahrung der Natur und natürlich Ressourcen) als „gefährdet“, „stark gefährdet“ oder „vom Aussterben bedroht“. Für die siebte Art gibt es nicht genügend Daten zur Einstufung.

    Doch die ForscherInnen erklären, dass sich die Anstrengungen auszahlen:

    So könnten die Schildkröten auch als Modell für andere gefährdete Arten dienen: Es ist noch nicht zu spät – sofern sich die Staatengemeinschaft entschließt, an einem Strang zu ziehen. (Biologe Graeme Hays, orf.at)


    Weiterführende Links und Quellen:

    Bildquelle: CC0 Public DomainFree-PhotosPixabay

  • #263 Handprothesen aus dem 3D-Drucker

    static1.squarespace.pngDrew Murray und Stephen Davies produzieren in einer Gartenhütte Handprothesen für Kinder – mittels 3D-Drucker und völlig kostenlos. Die Prothesen besitzen einzelne Finger, welche mittels Anspannung des Ellbogens zugreifen können. Stephen selbst trägt an seinem linken Arm eine solche Prothese – und will diese Entwicklung der ganzen Welt zugänglich machen.

    Komplexe bionische Prothesen kosten zwischen 60.000 und 150.000 Pfund (zwischen 67.647 und 169.258 Euro) und müssen vor allem bei Kindern regelmäßig ausgetauscht werden, wenn das Kind einen Wachstumsschub erlebt. Die Prothesen aus dem 3D-Drucker kosten 20 Pfund (rund 22.55 Euro) und werden bislang durch Spenden finanziert. Für die Kinder gibt es die Möglichkeit, ihre Prothesen designtechnisch so anzupassen, dass sie perfekt zu ihnen passen.

    Da 3D-Drucker immer verbreiteter werden, haben Murray und Davies die Druckvorlagen online verfügbar gemacht. Wie Murray im Video von Channel 4 erklärt, bekommt er regelmäßig Fotos aus der ganzen Welt von Kindern, die dank dieser Entwicklung ein neues Lebensgefühl erhalten.

    https://www.facebook.com/Channel4/videos/10154654782217330/

    Auch in Deutschland entwickeln Studierende Handprothesen für Entwicklungsländern mit 3D-Druckern:

    https://twitter.com/michael_kobel/status/910393883699314694

    So z.B. AMaPro aus Aachen. In ihrer Projektbeschreibung erklären die Studierenden den Status Quo:

    „Wir arbeiten nun weiter an der Ausbreitung unseres Netzwerkes in Marokko. Das Projekt AMaPro ist – wie alle unsere Projekte – als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht. Wir sorgen dafür, die Idee 3D-gedruckter Prothesen in Entwicklungsländern zu verbreiten und Kenntnisse in der Anfertigung zu vermitteln. Unser Partner soll nach Abschluss unseres Trainings in der Lage sein selbstständig Prothesen herzustellen und zu verkaufen, und auch sein Wissen an Andere zu vermitteln, sodass sich die Idee verbreiten kann.“


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    Bildquelle: Team Unlimbited

    Update: 20.09.2017, 10.30 Uhr – Artikelerweiterung (AMaPro)

  • #262 Blitz in Donner verwandeln – Die Zukunft der Datenübertragung

    Australischen ForscherInnen gelang es erstmals lichtbasierte Information als Soundwellen auf einem Computerchip zu speichern, zu übertragen und wieder auszulesen. Was etwas verrückt klingt, könnte die Art, wie Computer (und wir mit ihnen) arbeiten vollkommen verändern. Denn wenn man, wie es die ForscherInnen bezeichnen, den „Blitz im Donner speichern“ kann, wird es möglich sein, Daten in bislang ungeahnter Geschwindigkeit zu übertragen.

    Lichtbasierte oder Photonencomputer sollen 20 Mal schneller als heutige Notebooks und PCs sein – zusätzlich würden sie keine Wärme erzeugen oder übermäßig Energie verbrauchen: Denn statt Elektronen werden Daten hierbei als Photonen verarbeitet. Zwar kann man heute bereits Informationen in Photonen speichern, diese jedoch wieder auszulesen ist deutlich schwieriger. Normales Licht jagt sich mit innerhalb von 2 bis 3 Nanosekunden durch den Chip – nicht genügend Zeit, um die Informationen auszulesen und zu verarbeiten. Und genau hier haben die ForscherInnen der University of Sidney angesetzt: Die Photonendaten werden abgebremst und in Sound konvertiert. Die Soundwellen schießen immer noch mit 10 Nanosekunden durch die Platinen – zwar unglaublich schnell, aber langsam genug, damit man mit diesen Daten auch arbeiten kann.


    Weiterführende Links und Quellen:

    Bildquelle: CC0 Public DomaingeraltPixabay

  • #261 Algen als Grundlage für Erdölersatz

    Das Forschungsteam rund um Damien Sorigué vom Institut für Biowissenschaften und Biotechnologie in Aix-Marseille und seinen Kollegen haben ein bisher unentdecktes Enzym in der einzelligen Grünalge Chlorella entdeckt. Das Besondere am Enzym: Es kann aus gesättigten Fettsäuren Kohlenwasserstoffe machen – und dieser Vorgang benötigt dafür nur das blaue Licht des sichtbaren Spektrums.

    Kohlenwasserstoffe sind u.a. Ausgangsverbindungen für die Synthese von Kunststoffen. Heutzutage werden diese Verbindungen aus Erdöl und Erdgas gewonnen – sollte es also wirklich möglich sein, die Kohlenwasserstoffe in großen Mengen nur mit blauem Licht aus Algen zu gewinnen, so könnte man dabei auf den weniger werdenden Rohstoff zumindest in diesem Einsatzgebiet verzichten. Ebenso würde es in Zukunft viele Synthesen radikal vereinfachen.


    Weiterführende Links und Quellen:

    Bildquelle: CC0 Public DomainfraugunPixabay

  • #260 Schneeleopard nicht mehr „stark gefährdet“

    Von 1972 weg waren Schneeleoparden von der IUCN („International Union for Conservation of Nature and Natural Ressources; deutsch: Internationale Union zur Bewahrung der Natur und natürlich Ressourcen) als „stark gefährdet“ eingestuft. Nun hat sich die Lage offenbar verbessert: Statt „stark gefährdet“ ist die Tierart nun „gefährdet“.

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    Von der Mitte („stark gefährdet“, Englisch: „endangered“) hat sich der Schneeleopard in Richtung Grün bewegt – mit „gefährdet“ (Englisch: „vulnerable“) ist die Tierart aber immer noch im orangen Bereich.

    Die Veränderung auf der Liste wird natürlich nicht rasch vergeben: Drei Jahre lange gab es eine Bestandsaufnahme durch fünf internationale ExpertInnen. Für die Einstufung „stark gefährdet“ müsste es weniger als 2.500 ausgewachsene Schneeleoparden geben – und es müsste zudem einen großen Rückgang (20 % über zwei Generationen) geben. Die Gefahr ist natürlich noch nicht gedämmt.

    Der „Snow Leopard Trust“ möchte die Statusänderung der IUCN anfechten – man hat Angst, dass nun weniger für den Schutz der Tierart getan wird. Die Gefahr für die Tiere sind heutzutage nicht mehr die Wilderer, sondern der Rückgang der Lebensräume durch Klimawandel, Bergbau, Landwirtschaft und Infrastrukturpojekte.

    Beim „International Snow Leopard and Ecosystem Forum“, einem Gipfeltreffen der zwölf asiatischen Länder, über die sich der Lebensraum der Schneeleoparden erstreckt, sprach man von rund 5.000 Exemplaren in freier Wildbahn.


    Weiterführende Links und Quellen:

    Bildquelle: CC0 Public DomainskeezePixabay

  • #259 Positiver Blick auf die Digitalisierung

    Gerade in den aktuellen Wahlkämpfen in Deutschland und Österreich ist das Thema Digitalisierung ein Thema. Die häufig erwähnte Angst, dass die Veränderung der Arbeitswelt viele bestehende Jobs in Gefahr bringt, scheint jedoch bei den Deutschen nicht in dieser Form zu existieren. Die Ergebnisse des deutschen ifo Bildungsbarometers 2017 zeigen, dass sich 54 Prozent als GewinnerInnen bei der Digitalisierung sehen, 16 Prozent als dezidierte VerliererInnen der Digitalisierung.

    Methodik der Befragung (Auszug)

    Die Befragung für das vierte ifo Bildungsbarometer wurde vom 28. April bis 11. Juni 2017 durch Kantar Public Deutschland (zuvor TNS Infratest Sozialforschung) unter insgesamt 4 078 Personen durchgeführt. Die Ziehung der Stichprobe erfolgte in zwei Teilen: Der Teil der Bevölkerung, der das Internet nutzt (83%), wurde mit Hilfe eines Online-Fragebogens in einem Online-Panel befragt. Der Teil der Bevölkerung, der das Internet weder beruflich noch privat nutzt (17%), wurde im Rahmen einer persönlichen Befragung in der Wohnung der Befragten gebeten, den Fragebogen auf einem zur Verfügung gestellten Gerät elektronisch – auf Wunsch mit Unterstützung des Interviewers – auszufüllen. Um die Repräsentativität der Ergebnisse für die deutsche Bevölkerung sicherzustellen, wurden die Beobachtungen entsprechend gewichtet. Die Gewichtung erfolgte anhand der amtlichen Statistik nach Alter, Geschlecht, Bundesland, Schulabschluss, Gemeindegrößenklasse und Befragungsart (online oder offline). Der Fehlerbereich liegt bei der Grundstichprobe zwischen 1 und 1,5 Prozentpunkten.

    Das ifo Bildungsbarometer hat sich in diesem Jahr spezifisch mit dem Thema Digitalisierung beschäftigt. „Mit Digitalisierung ist die zunehmende Verbreitung von digitalen Geräten, wie z.B. Computer, Tablet, Smartphone und Roboter und die damit verbundene Vernetzung in Privatleben und Arbeitswelt gemeint.“

    Bei der eigenen Einschätzung sehen sich 11 % „deutlich eher als“ ein Gewinner und 43 % „eher als“ ein Gewinner. 30 % weder als Gewinner noch als Verlierer – 11 % eher als Verlierer und 4 % „deutlich eher als“ Verlierer. Bei der Einschätzung auf die Gesamtgesellschaft sieht man hingegen mehr potentielle Verlierer.

    Außerdem sprechen sich die Befragten für mehr Digitalunterricht an Grundschulen aus.

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    In der Randstadt-ifo-Personalleiterbefragung im 2. Quartal 2017, bei der ebenfalls die Digitalisierung das Thema war, erklärten die befragten PersonalleiterInnen, dass die Digitalisierung alle Unternehmen treffen wird. Insgesamt erklärten 51 %, ihr Unternehmen wäre „sehr stark“ und „stark“ betroffen, 47 % „weniger stark“, nur 2 % sollen „nicht betroffen“ sein. Fast zwei Drittel der Personalverantwortlichen sehen ihr eigenes Personal als „gut auf die Digitalisierung vorbereitet“. Dass die Digitalisierung „Stellen fresse“, sei aber in dem oft gewarnten Ausmaß deutlich nicht zu erwarten.


    Weiterführende Links und Quellen:

    Bildquelle: CC0 Public DomaingeraltPixabay

  • #258 Die steckerlose Ladelösung für E-Autos aus Österreich

    Easelink, ein österreichisches Unternehmen aus Graz, will das Laden von Elektroautos vereinfachen. Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) stellen sie gerade ihre kabellose Ladeslösung vor. Einerseits wollen sie damit einen internationalen Standard etablieren (der in Zukunft automatisch verbaut werden könnte), andererseits erklären sie, dass auch nahezu alle E-Autos nachgerüstet werden können.

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    Matrix Charging nennt das Unternehmen Easelink sein System

    Ihre Lösung sieht so aus: Auf einem Parkplatz sollen metallene Ladepads (Maße 60 x 60 Zentimeter) im Boden installiert sein. Diese Platten werden natürlich mit dem Stromnetz verbunden – der/die E-Auto-FahrerIn muss jedoch nur direkt über der Platte parken (und das technische Kontaktstück besitzen). Das am Auto angebrachte Kontaktstück senkt dann automatisch einen kurzen Kabelstrang ab, der über sechs Kontaktflächen eine Verbindung zur Bodenplatte herstellt und den Stromfluss freigibt.

     

    Gezeigt wird das Produkt an einem Konzeptauto des chinesischen Autobauers Wey – der möchte es auch bald serienmäßig einbauen. Laut dem Chef von Easelink ist man aber auch mit deutschen Autobauern im Gespräch.

    https://www.facebook.com/wirtschaftsinsider/posts/2000250653540611


    Weiterführende Links und Quellen:

    Bildquelle: CC0 Public DomainMarketing-ASSPixabay